Modisch stylish geilo in Hamburgs Szenevierteln

Modisch stylish geilo in Hamburgs Szenevierteln

Manchmal macht es den Eindruckt, als hätte jeder Hamburger Stadtteil kennt seinen ganz eigenen Modestil. Während man rund um Altona und Schanze auch gerne mal „Szenevolk“ antrifft, die allglatt als Fashion-Blogger durchgehen könnten, geht es in nobleren Vierteln wie Othmarschen oder Harvestehude eher edel, jung-dynamisch auch bei älteren Herrschaften und sehr markenbewusst, aber nicht immer geschmackvoll zu. In einem Stadtteil mit weniger solventen Bürgern, erkennt man das auch an den Klamotten. Und an den Läden, die dort ihre Kundeschaft haben. Aber erkennt man am Outfit die Stadtteilzugehörigkeit der Hamburger?

Fashion von Eppendorf bis Schanze

Fest steht: Wer sich in einem Stadtteil modisch nicht anpasst, fällt wenn nicht aus allen Wolken, dann vermutlich aus dem Raster. Und wird zuweilen als Fremdkörper wahrgenomen. Das ist in Hamburg nicht anders, als in anderen europäischen Städten. Ganz anders in Kanada, den USA und auch Spanien. Ob man mit den zuweilen doch recht kritischen Blicken der Bewohner jener Stadtteile zurechtkommt, ist natürlich eine Frage des Selbstbewusstseins – und des Abgrenzungsvermögens. Ist ja kein Dorf, sondern eine anonyme Großstadt. Dagegen ist es häufig eine Frage des Geldbeutels, ob man sich dem vorherrschenden Stil dann letztlich auch anpassen und sich so in der Masse auflösen kann. Kann ja auch Vorteile haben.

In nobleren Stadtteilen wie dem arroganten Eppendorf könnte dies besonders schwierig werden – schließlich konkurriert man hier modisch mit der solventen Hamburger Stadtprominenz. Hier fällt schon der VW Golf neben dem frisch polierten Schlitten des HSV-Stars zwangsläufig auf. Weibliche Bewohnerinnen könnten sich bemüßigt fühlen, mit Fashionistas, wie man die Mode-Prominenz neuderdings betitelt, mithalten zu müssen.

In der Schanze sieht es ähnlich aus, auch wenn man dort in den Grasnebeln nicht unbedingt teure Designerklamotten spazieren trägt. Obwohl auch Szeneware nicht billig ist. Vielmehr kommen hier nur die angeblich coolsten Trends von Übersee auf die Hamburger Käsehaut. Der wahre – nicht der „echte“ – Schanzenbewohner lässt hier wirklich nichts aus! Das hat ja die Sternschanze zu dem gemacht, was sie aktuell ist: Eine Szeneviertel am Rande des Wahnsinns, zwischen Randale und Jugendkultur auf der einen und Pinneberge Schickeria und bessere verdienende Jungdynamiker mit Papa und Eigentumswohnung auf der anderen Seite.

Online shoppen oder im Szene-Laden?

Großartig shoppen hält Leib und Seele zusammen, das wissen schon die 12-Jährigen. Ein geiles Kleid, eine coole Hose und ein frischen Hemd kann schon mal für eine scheussliche Arbeitswoche als Lohnsklave entschädigen. Auch, wenn die Befriedigung nicht lange vorhält. Und die wirklich gute Nachricht ist, dass man die Hamburger Szeneviertel nicht mehr an den Wochenenden und heimlich im Dunlen besuchen muss, um an die begehrte Ware zu kommen. Heute kauft man online ein, während man schlaff übern Sofa hängt. Immerhin muss man die Modefuzzis, die so tun als ob, nicht live ertragen, sonder shoppt sich mit Familei oder Freunden zuhause eins.

„Herren“, also Kerle, gönnen sich auf diese Art mal maßgeschneiderte Hemden die vergleichsweise günstig bei http://www.youtailor.de/freizeithemden zu haben sind. Mit einem solchen Hemd ist man schon mal vorne. Wenn man diese Gefühl unbedingt braucht. Aber auch so sind Klamotten, die wie angegossen sitzen und in denen man sich wohl fühlt, etwas Wunderbares. Gut für den Body, gut für die Seele. Gut für den Geldbeutel, weil sie oft auch länger halten. Und gut für die Abgrenzung. Denn am Ende geht es darum, sich mit seinem eigenen Stil von der Masse abzugrenzen. Egal, wo man ist. Charakter und Individualität ist immer dem bequemen Massengeschmack und dem Schwarm. der die Mode diktiert, vorzuziehen. Amen.

Foto: © Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock

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